Labi-Fieber

Timo stellte eine echte Herausforderung für mich dar – ein Jungspund mit grenzenloser Energie und allen möglichen Flausen im Kopf. Die Begriffe „Konsequenz“ und „Durchhaltevermögen“ bekamen hier eine neue Bedeutung für mich. Doch wir hielten durch und Timo entwickelte sich zu einem traumhaften Familienhund und führte mich langsam wieder ein bisschen in den Hundesport ein.

 

Bekanntlich steht man nicht auf einem Bein und so erwachte im Jahr 2009 der Traum von einem zweiten Hund in mir.

Im August kam die ältere Labi-Dame „Mala“ zu uns. Sie war eine arme Hundeseele in Not und wir wollten ihr ein gutes Zuhause ermöglichen. Als Gebärmaschine missbrauchte und halbtote Hündin zog sie bei uns ein und wir alle haben sehr viel Herzblut hineingesteckt, um diesen Engel wieder auf die Beine zu bringen. Sie war ein Traumhund, eine Seele von einem Hund – unser Ruhepol. Wir durften zwei wunderschöne Jahre mit ihr erleben und mussten sie dann schweren Herzens krankheitsbedingt 2011 gehen lassen. Ihr ehrliches und offenes Wesen und ihre Treue haben uns zutiefst berührt.